
Traumazentrum
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Das Städtische Klinikum Neunkirchen ist seit Mitte Mai als "Lokales Traumazentrum" im Traumanetzwerk "Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz" der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert.
Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens stellte das Klinikum unter Beweis, dass es die strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen für eine optimale Behandlung von Schwerverletzten z. B. nach Verkehrsunfällen erfüllt.
Ziel des Traumanetzwerkes ist es, die Versorgung von Schwerverletzten auch klinikübergreifend sicherzustellen. Das Städtische Klinikum Neunkirchen fungiert hierbei als primäres Traumazentrum für die Kreisstadt und den Landkreis Neunkirchen.
Hierzu zählt zum einen die materielle und personelle Ausstattung der Notaufnahmeeinheit, des sogenannten "Schockraums", die strenge Anforderungen der Fachgesellschaft erfüllen muss. Nachgewiesen wurden aber auch klar definierte Behandlungswege (sogenannte "Schockraumalgorithmen"), um bei Schwerstverletzten unter Federführung der Fachärzte der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie die notwendigen lebensrettenden Behandlungsschritte ohne Zeitverzug einleiten zu können.
Eine regelmäßige und intensive Fortbildung des beteiligten Personals der Chirurgie, Anästhesie und Radiologie ist ebenso Voraussetzung.
Neben der direkten Patientenversorgung (über kurze und klar definierte Kommunikationswege ist z. B. bei Schädelverletzungen jederzeit die Verlegung in entsprechende übergeordnete Zentren wie z. B. das Uniklinikum Homburg möglich) beinhaltet die Zusammenarbeit der aktuell 14 im Traumanetzwerk Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz organisierten Kliniken aber auch eine enge Kooperation bezüglich der Weiter- und Fortbildung des Personals und der internen und externen Qualitätssicherung.
Bei Fragen steht Ihnen der Leitender Arzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Dr. Ralph Fischer, (Telefon: 06821-18-2200) zur Verfügung.

